Was wäre, wenn es Maschinen gäbe, die sich um unsere Kinder kümmern? Diesen gar nicht mal so abwegigen Gedanken verfolgt der Regisseur Ariel Martin in seinem Kurzfilm „The iMom“. Darin wird ein humanoider Computer vorgestellt, der sich als Babysitter betätigt – mit dramatischem Ausgang. Die Idee für den Kurzfilm hatte Martin, als er häufiger in Restaurants sah, wie sich kleine Kinder stumpf mit Tablet-Computern beschäftigten. Dabei überlegte er sich, wie es wohl wäre, wenn das Gerät wie ein Mensch aussähe und in den eigenen vier Wänden der Familie herumlaufen würde. Martin produzierte daraufhin einen zwei Minuten langen Clip, der lediglich die Werbung für die iMom zeigte. Weil er dann auch darüber nachdachte, wie wohl die Welt hinter dem Werbespot aussah, drehte er den Film und verwob ihn mit dem Spot. Unter anderem hat „iMom“ den AACTA Award für den besten Kurzfilm und den Wes Craven Award beim Catalina Film Festival gewonnen.

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The iMom